Peter Wischniowski im Interview mit der Pegnitzzeitung

15. Februar 2026

Peter Wischniowski

Peter Wischniowski

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Was motiviert Sie, zu kandidieren?

Weil Neunkirchen mit seinen Ortsteilen, für mich immer Heimat war und sein wird und das seit 66 Jahren.
Durch meine langjährige Erfahrung im Gemeinderat, (seit 18 Jahren), habe ich mich in verschiedene Themen wie Haushalt oder Bauverfahren eingearbeitet. Über die Abläufe innerhalb der Gemeinde und Verwaltung kenne ich mich sehr gut aus. Diese Erkenntnisse möchte ich nun als Bürgermeister für Neunkirchen zur Gestaltung bringen und vieles anschieben, was in den letzten sechs Jahren liegen geblieben ist, wie z. B. die Städtebauförderung.
Ich bin bereits jetzt eine verlässliche und konstante Größe im kommunalen Geschehen. Dies kann ich gut in das Amt einfließen lassen. Dabei verstehe ich mich als Kümmerer für die Bürgerinnen und Bürger, das ist für mich die Hauptaufgabe als Bürgermeister.
Wir haben sehr viele Menschen mit tollen Fähigkeiten in unserem Ort, deren Potentiale ich bündeln und Entwicklungen anschieben möchte, in unseren Vereinen und Initiativen.

Nennen Sie die für Sie persönlich wichtigen Punkte aus Ihrem Wahlprogramm (maximal fünf)?

1.Straßen und Gehwege sanieren – mit allem, was dazu gehört (Stromnetz, Kanäle, Wasser, Parkplätze).
2. Das Waldschänke-Areal nutzungsgerecht sanieren.
3. Klimaschutz und Energiesicherheit, Klimamanagement, Photovoltaik ausbauen und Wärmeplanung.
4. Sport und Freizeitangebote für alle Generationen, einen Bewegungspark entlang am Röttenbach zur Ausführung bringen.
5. Mehr Vereinsförderung, Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements.

Was ist das erste größere Projekt, das Sie umsetzen möchten, falls Sie gewählt werden?

Das Waldschänke-Areal sanieren, denn in zwei Jahren feiert der Theaterverein sein 50-jähriges Jubiläum. Bis dahin sollte zumindest eine zukunftsfähige Lösung in Sicht sein. Die dafür notwendige Machbarkeitsstudie werde ich zielstrebig begleiten und auch einmal zum Hörer greifen, wenn es stocken sollte.

Wenn Sie auf ihr bisheriges politisches Engagement zurückblicken: Worauf sind Sie stolz, was sind Ihre größten Errungenschaften?

Das Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern zu haben, indem ich sie schon 18 Jahre im Gemeinderat vertreten darf.
Als Fachmann in meiner Fraktion für Infrastruktur zu fungieren und im Abwasserzweckverband unsere Kommune im Schnaittachtal zu vertreten. Eine Vernetzung mit den Nachbargemeinden, die ich als Bürgermeister über Strom/Gas/Abwasser hinaus erweitern möchte.

Wie wollen Sie sich dafür einsetzen, die Verkehrssicherheit an der Ortsdurchfahrt in Neunkirchen zu gewehrleisten?

In einem stetigen, hartnäckigen Austausch mit dem staatlichen Bauamt werde ich auf die Unfallhäufigkeit hinweisen, denn jeder einzelne Personenschaden ist einer zu viel. Ziel ist dabei eine Ampelanlage am Otterbrunnen zur Überquerung der Ortsdurchfahrt zu erreichen.
Außerdem möchte ich durch verschiedenste Medien und Informationen der falschen Vorstellung, von Sicherheit des Zebrastreifens, entgegenwirken.

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